Benediktenkraut (Centaurea benedicta)

Merkmale

Von Juni bis August blüht die einjährige Pflanze. Sie stammt aus dem Nahen Osten und im Mediterraneum. Bis zu 5-mal im Jahr, nämlich von Juni bis Juli, kann man das Kraut ernten. In weiterer Folge kann man die Blätter im natürlichen Prozess trocknen und luftdicht verschließen. Da Benediktenkraut einen bitteren Geschmack vorweist, sollte es pur hauptsächlich als Tee eingenommen werden.

Taxonomie und Verbreitung

Wächst in der Mittelmeerregion und Kleinasien, von Portugal im Norden bis Frankreich und Italien im Süden und vom Balkan bis zur Türkei im Osten und in Nordafrika.

Aussehen

Wuchshöhe: 40 bis zu 60 Zentimeter
Stängel: aufrecht, oben verzweigt, spinnwebartig und im oberen Abschnitt behaart
Laubblätter: bis zu 30 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit, grün, zottig und drüsig behaart, weiße Aderung auf der Unterseite
grundständige Blattrosette, gestielte untere Blätter, oberen Blättersind sitzend

Mögliche Verwendung

Verdauungsstörungen, Appetitsteigerung, regt Magensaft und Gallensaft an

Mögliche Wirkung

Förderung der Speichel- und Magensaftsekretion

Inhaltsstoffe

  • Bitterstoffe: Sesquiterpenlactone
  • Cnicin
  • Salonitenolid
  • Artemisiifolin
  • wenig ätherisches Öl

Kontraindikationen

In der Schwangerschaft sollte eine Verwendung vermieden werden!

Unerwünschte Wirkungen

Allergie

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